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Das Portal von Frauen für Frauen 
im Kreis Gütersloh

Im Blick: Gewalt

Gewalt gegen Frauen ist ein gravierendes gesellschaftliches Problem, das in vielen Lebensbereichen vorkommt und schwerwiegende Folgen für die Betroffenen hat. Auf dieser Seite finden Sie umfassende Informationen zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten, die Ihnen helfen können, in schwierigen Situationen Unterstützung und Sicherheit zu finden.

Hilfetelefon

Hilfetelefon

Ratsuchende haben die Möglichkeit, sich per E-Mail oder Chat an die Beraterinnen des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“ zu wenden. Dafür steht ihnen unter https://www.hilfetelefon.de zwischen 12 und 20 Uhr der Sofort-Chat zur Verfügung.

Frau verzweifelt

Spurensicherung

Anonyme, anzeigenunabhängige Spurensicherung im Kreis Gütersloh (ASS): Opfer sexueller Gewalt können auch in Gütersloh die Spuren einer Gewalttat anonym sichern lassen, ohne sofort Anzeige zu erstatten.

Unmittelbar nach einer Vergewaltigung (oder einem Vergewaltigungsversuch) ist es oft schwierig zu entscheiden, ob sie eine Anzeige bei der Polizei machen möchten. Eine polizeiliche Anzeige ist aber auch noch Wochen oder Monate nach der Tat möglich. Um Beweismaterial zu sichern, ist es in diesem Fall jedoch äußerst wichtig, direkt nach der Tat eine sogenannte anonyme (oder anzeigenunabhängige) Spurensicherung (ASS) machen zu lassen.

Die ASS wird in beiden Gütersloher Krankenhäusern (Klinikum Gütersloh und Sankt- Elisabeth-Hospital) durchgeführt, die Polizei wird nicht informiert! Das Spurenmaterial wird chiffriert - also anonymisiert - im gerichtsmedizinischen Institut Münster 10 Jahre lang aufbewahrt. Es darf nicht ohne die Zustimmung der Betroffenen verwendet werden. Die behandelnden Ärztinnen und Ärzte unterliegen der Schweigepflicht.
Entscheidet sich das Opfer doch noch zu einer Anzeige, erlaubt es der Polizei, die gesicherten Spuren abzuholen und für die Ermittlungen zu nutzen.

Unterstützung, Begleitung und Beratung bei der Anzeigenerstattung bieten die Frauenberatungsstelle Gütersloh und der Verein „Trotz allem e.V.

Keine Gewalt an Frauen

Gewaltprävention

Kurse zur Selbstbehauptung und Selbstverteidigung leisten einen wichtigen Beitrag, das eigene Selbstbewusstsein zu stärken, Gefahrensituationen besser einschätzen und angemessen damit umgehen zu können.

Die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Gütersloh bieten regelmäßig für unterschiedliche Altersgruppen Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskurse an: für Mädchen und Jungen im Grundschulalter, für Jugendliche und für erwachsene Frauen.

Frauen mit und ohne Kopftuch

Zwangsheirat

Zum Heiraten gezwungen!? Deine Eltern schreiben dir vor, wen du heiraten sollst und sie setzen dich womöglich unter Druck? Ohne dein Einverständnis wollen sie über deine Zukunft bestimmen?

Liebe und Heirat dürfen niemals etwas mit Zwang zu tun haben! Jeder Mensch hat ein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben! Eine Zwangsehe ist in jeder Religion verboten!

Deine Rechte werden verletzt, wenn

  • Deine Eltern oder Deine Familie entscheidet, wen du heiraten sollst,
  • Du unter Druck gesetzt wirst und dich gezwungen fühlst zu heiraten,
  • Du als Kind jemandem versprochen wurdest, den du nicht heiraten willst, und dieses Versprechen nun eingelöst werden soll,
  • Du gezwungen wirst, verheiratet zu bleiben, obwohl Du diese Ehe beenden willst.

Zwangsverheiratung ist in fast allen Ländern verboten, auch in Deutschland.

Informationen über die Rechtslage, Unterstützung, Hilfe und Schutz vor möglicher Gewalt findest du hier:

Mädchen am Handy

Cybermobbing

Wie können sie sich und andere vor Cybermobbing schützen? Was können sie unter nehmen wenn sie oder jemand aus ihrem Umfeld bereits Opfer einer Mobbing-Attacke im Netz wurden.

Eine Frau, die nicht mit dem Partner reden möchte

Stalking

Stalking bezeichnet die wiederholte und beabsichtigte Belästigung, Verfolgung, Überwachung, Nachstellung oder Bedrohung einer Person. Oft mit dem Ziel, diese zu einer Beziehung mit dem Stalker zu bewegen oder sie zu schikanieren, wenn sie sich weigert. Täter und Opfer sind häufig ehemalige Lebenspartner, Bekannte oder Arbeitskollegen.

Stalking macht krank

In allen gesellschaftlichen Schichten und Altersgruppen kann es zu Stalking kommen, überwiegend sind die Täter aber Männer. Oft zieht es sich über Monate oder Jahre hin und wird für die Opfer zum unerträglichen Psychoterror.

Stalking beeinträchtigt die Lebensfreude, kann krankmachen und in schweren Fällen können die Opfer sogar verletzt oder getötet werden.

Straftatbestand

„Stalking“ ist seit dem Frühjahr 2007 ein eigener Straftatbestand im Strafgesetzbuch, so können die Opfer besser geschützt und die Täter verurteilt werden. Das heißt: Aufdringliches Nachstellen ist strafbar, kann polizeilich verfolgt und gerichtlich geahndet werden.

Hilfsangebote

  • Opferschutz der Polizei
  • Frauenberatungsstelle
  • Die No Stalk App
  • Polizeiliche Kriminalprävention
  • Stalking und Justiz
  • Weisser Ring e.V. 
 

Weitere Themen

K.O. Tropfen

Die flüssigen Substanzen, die nahezu geruchlos und auch geschmacklos sind, werden den Opfern heimlich in Getränken verabreicht. Die Wirkung ist fatal: Die Tropfen schalten zuerst den Willen aus, bevor sie den Körper lahmlegen. Je nach Dosierung führen diese Drogen zu Wahrnehmungsverschiebungen, Sprachstörungen, Benommenheit und schlagartiger Bewusstlosigkeit.
Bei Verdacht der Einnahme: sofort handeln!

Wende dich an Rettungskräfte vor Ort oder ruf die Polizei (110) oder den Rettungsdienst (112) an.

Durch die Behandlung in einem Krankenhaus können mögliche schwere gesundheitliche Folgen (Atemnot, Kreislaufversagen, Koma oder sogar Tod) verhindert werden.

Beweise können – nur wenige Stunden – in jedem Krankenhaus gesichert werden. Das kann zunächst anzeigenunabhängig geschehen, die Anzeige kann später erfolgen. Zum Flyer "Anonyme Spurensicherung" (PDF)

Wie kannst du dich schützen

  • Lass dein Glas nicht unbeobachtet.
  • Nimm offene Getränke nur von Menschen, denen du vertraust oder direkt von der Bedienung entgegen. Wenn du nicht sicher bist, hole dir ein neues Getränk.
  • KO-Tropfen sind geruchs- und geschmacksneutral. Sie wirken nach 15 Minuten und bis zu 4 Stunden. Sie führen zur Willens- und Bewusstlosigkeit und setzen das Erinnerungsvermögen außer Kraft.
  • Eine größere Menge Alkohol wirkt ähnlich wie KO-Tropfen. Bleib „safe“ und behalte den Durchblick!
  • Achte auf andere! Kümmere dich um Freunde und Mitfeiernde, die hilflos wirken und scheinbar zu viel getrunken haben. Bleib bei der Person und hol Hilfe, eine medizinische Versorgung ist wichtig.
  • Wenn du dich plötzlich unwohl fühlst oder dir schlecht wird, sprich sofort Freunde oder das Personal an.

Weiterführende Links

Häusliche Gewalt

Häusliche Gewalt ist kein Kavaliersdelikt!

Gewalt in der Beziehung erlebt jede vierte Frau im Laufe ihres Lebens. Die meisten Frauen schweigen aus Angst oder Scham und erdulden jahrelang seelische oder körperliche Misshandlungen. Dabei ist häusliche Gewalt weder Privatsache noch ein Kavaliersdelikt, sondern ein Straftatbestand.

Warnsignale häuslicher Gewalt

Gewalt in der Partnerschaft entsteht nicht von heute auf morgen. Meist ist es ein schleichender Prozess, der fast unmerklich mit Kleinigkeiten beginnt. Gerade deswegen werden erste Signale viel zu oft übersehen! Dabei kann frühzeitiges Erkennen möglicher Gefährdungen:

  • Gewalteskalation verhindern
  • Gewaltpotenzial mit professioneller Hilfe abbauen
  • gleichberechtigte Partnerschaften fördern

Der Täter geht - das Opfer bleibt

Frauen, die von ihrem Partner geschlagen oder misshandelt werden, erhalten heute nach dem Opferschutzgesetz wirksame Hilfe. „Der Täter geht – das Opfer bleibt“ - nach diesem Grundsatz können Polizei und Gericht den Täter der Wohnung verweisen und ihm verbieten, sich der Frau und den Kindern zu nähern. In der Zeit des Kontaktverbotes hat die Frau nun die Möglichkeit, Beratungen in Anspruch zu nehmen und Schritte in ein gewaltfreies Leben einzuleiten.

Hier finden Sie Hilfe und Unterstützung:

WER WIE WANN
Polizei 110 Tag und Nacht
Notruf 110 Tag und Nacht
Bundesweites Hilfetelefon 116016 Tag und Nacht
Frauenhaus Gütersloh 05241 34100 Tag und Nacht
Frauenhaus Bielefeld 0521 177376 Tag und Nacht
Frauenhaus AWO Bielefeld 0521 5213636 Tag und Nacht
Sozialpsychiatrischer Dienst des Kreises Gütersloh 05241 851718 Mo-Do: 8–17 Uhr, Fr : 8–15 Uhr
Krisendienst 05241 531300 Mo-Fr 19-7 Uhr
Zufluchtsstätte für Mädchen, Bielefeld 0521 21010 Tag und Nacht
Kinder- Jugendtelefon (Nummer gegen Kummer) 116 111 Mo–Fr: 14 – 20 Uhr;Mo/Mi/Do: 10-12 Uhr
Elterntelefon 0800 1110550 Mo - Fr: 9-17 Uhr; Di + Do 9-19 Uhr

Weiterführende Links

  • Anlaufstelle für häusliche Gewalt

    Weiter zum Opferschutzportal Nordrhein-Westfalen
  • Frauenhaussuche

    Die Frauenhaussuche bietet jederzeit die Möglichkeit, per Telefon oder ggf. auch per e-mail kurzfristig Kontakt zu Frauenhäusern und Frauenschutzwohnungen aufzunehmen.
  • WEISSER RING e.V. - Außenstelle Gütersloh

    Der WEISSE RING hilft überall in Deutschland Menschen, die Opfer von Kriminalität und Gewalt geworden sind und kümmert sich auch um die Angehörigen - auch in Gütersloh.

Zum Nachlesen und Herunterladen

Sexueller Missbrauch

Niemals ein Ausrutscher!

Sexueller Missbrauch kann niemals als ein Versehen oder ein „Ausrutscher“ gelten, sondern ist immer ein Gewaltdelikt und strafbar! Meistens kommen die Täter aus dem sozialen Umfeld des Kindes und haben den Missbrauch von langer Hand geplant und geschickt vorbereitet.

Das Kind ist nie schuld!

Den betroffenen Mädchen und Jungen trifft in KEINEM Fall eine Mitschuld, auch wenn sie sich für das schämen, was ihnen passiert ist! Oft wird den Kindern erzählt und gedroht, sie dürften den Missbrauch niemandem verraten. Der Täter nennt das Vergehen ein Geheimnis und versucht so das Kind zum Schweigen zu bringen. Gerade deshalb ist es auf jeden Fall richtig und wichtig, sich durch diese Drohungen nicht einschüchtern zu lassen, sondern über den Missbrauch zu reden und sich Hilfe und Unterstützung zu holen.

Hilfsangebote:

Sexuelle Belästigung

Sie sind nicht sicher, ob die Verhaltensweisen, die Sie am Arbeitsplatz erleben, tatsächlich eine sexuelle Belästigung darstellen?

Hier einige Beispiele:

  • Sie hören ständig sexistische Witze.
  • Kolleg*innen, Kund*innen und/ oder Vorgesetzte kommentieren, in für Sie unangenehmer Weise, Ihr Aussehen und Ihren Körper (Bodyshaming).
  • Sie werden anzüglich angestarrt.
  • Sie werden, scheinbar versehentlich im Vorbeigehen, am Po, Brust, ... berührt.
  • Eine vorgesetzte Person kommt Ihnen in Gesprächen für Ihr Empfinden körperlich oder verbal zu nah.
  • Sie werden zu Handlungen aufgefordert, die Sie nicht wollen, beispielsweise: „Setz Dich auf meinen Schoß!“, „Massier mich!“, „Schick mir doch mal ein Bild von dir“, …
  • Sie bekommen anzügliche Bilder geschickt oder sind diesen ungefragt ausgesetzt.
Eines haben alle diese Handlungen gemeinsam: Sie geschehen gegen Ihren Willen, ohne Ihr Einverständnis und führen dazu, dass Sie sich unwohl oder beschämt fühlen.

Weitere Informationen und Hilfsangebote finden Sie im Flyer:

Vergewaltigung

Vergewaltigung und andere Formen sexualisierter Gewalt sind eine gesellschaftliche Realität, die jede Frau und jedes Mädchen unabhängig von Alter, Aussehen und sozialer Herkunft treffen kann. Die Opfer von sexueller Gewalt müssen nicht nur ihren körperlichen Schmerz bewältigen, sondern auch mit den seelischen Folgen, mit der Angst und ihrer Scham, der Demütigung und Erniedrigung durch diesen massiven Angriff auf ihre Person fertig werden. Oft suchen die Opfer die Schuld bei sich, doch die Schuld hat alleine der Täter!

Anonyme, anzeigenunabhängige Spurensicherung im Kreis Gütersloh (ASS): Opfer sexueller Gewalt können auch in Gütersloh die Spuren einer Gewalttat anonym sichern lassen, ohne sofort Anzeige zu erstatten.

Logo der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Gütersloh

Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Gütersloh
Paderborner Straße 5, 33415 Verl